Allgemeine Infos zum Tandemfallschirmspringen
Geschichte und Entwicklung im Fallschirmsport
Der Erste Tandemfallschirmsprung wurde 1977 in den USA absolivert. Dieser Sprung schrieb damals Geschichte im Fallschirmsport und bald darauf wurden weitere Testsprünge gemacht. Im Jahr 1983 wurde dann der Erste Tandemfallschirm entwickelt und 4 Jahre später das Erste Patent von Ted Strong angemeldet.
Durch die sichere Funktionsweise dieser Systeme entwickelte sich das Tandemfallschirmspringen in den 90 er Jahren zu einer massentauglichen Attraktion.
Sicherheit:
Der deutsche Hersteller und Fallschirm Equipment Zulieferer Cypres brachte dann ein Gerät auf den Markt, das die Sicherheit im Fallschirmsport revolutionierte. Dieser Öffnungsautomat betätigt automatisch den Reservefallschirm, falls der Tandem Instructor aus irgendwelchen Gründen den Fallschirm nicht betätigt.
Weiters müssen Tandem Instruktor Anwärter durch ein intensives Schulungsprogramm absoliveren um Fallschirmsprünge mit ungeübten Passagieren durchführen zu können. In Österreich müssen von den Anwärtern mindestens 500 Solo Fallschirmsprünge aus mindestens 4000 Meter absolviert und nachgewiesen werden.
Die österreichische Fallschirm Lehrer Prüfung muss dann im Vorfeld absolviert werden, bevor die Ersten Testsprüngen mit einem erfahrenen Tandem Lehrer durchgeführt werden dürfen.
Um diese Tandemfallschirmlizenz aufrecht erhalten zu können, muss von dem Tandem Instruktor eine gewisse Anzahl von Mindestsprünge über einen gewissen Zeitraum nachgewiesen werden.
Der Reservefallschirm darf nur von geschulten und lizensierten Packern gepackt werden. Die Reservefallschirme sind mit einem Ablaufdatum versehen um eine regelmässige Kontrolle der Tandemsysteme zu gewährleisten.
Wo wird dieser Sport ausgeübt?
Mittlerweile gibt es weltweit schätzungsweise 800 Fallschirmzentren wo dieser Sport für jedermann angeboten wird. Gesprungen wird hauptsächlich aus geeigneten Absetz Flugzeugen, es werden aber auch Heissluft Ballon- und Helikoptersprünge angeboten.
Je nach Kapazität und Leistung können mit den verschiedensten Flugzeugtypen Passagiere schneller oder langsamer auf 4000 Meter geflogen und abgesetzt werden. In der Regel dauert dieser „Climb“ ca. 20 Minuten.
Geschichte der Ersten Bodyflight Anlagen:
Indoor Skydiving wurde in den letzten Jahren sehr populär...
- 1979 wurde das erste Patent für einen Freifallsimulator, der nicht der klassischen Bauart eines vertikalen Windkanals entspricht, von Jean St. Germain, in Kanada angemeldet.
- Der erste kommerzielle Freifallsimulator eröffnete 1982 in Las Vegas, USA.
- Der vermehrte Bau klassischer offener und geschlossener Vertikalwindtunnelsysteme für ein breites Publikum begann erst in den späten Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Eröffnung eines open-flow Vertikalwindtunnels in Orlando, USA, 1998.
- Klassische Vertikalwindtunnel bestehen aus einem oder mehreren Gebläsen zur Erzeugung des Luftstroms, Diffusoren, für eine möglichst gleichmäßige, turbulenzfreie Strömung, einer Düse zur Beschleunigung des Luftstromes sowie der eigentlichen Flugkammer.
- Die Strömung in der Flugkammer soll dabei möglichst gleichförmig, parallel, turbulenz- und lärmarm sein. Es gibt zwei Grundsysteme für Vertikalwindtunnel, die sich nach ihrem Luftführungssystem unterscheiden:
Stellen Sie sich vor, sie Springen aus 10000 Meter Höhe ohne dabei einen Fallschirm betätigen zu müssen...
Der Freifall und das Fliegen im Simulator sind annähernd ident. Der Flug im Windkanal hat aber den Vorteil das Referenz- Punkte vorhanden sind und somit wird sofort erkannt wie sich eine Veränderung der Körperhaltung auf das Flugverhalten auswirkt.
Die Fertigkeiten im freien Fall sind ohne gezieltes Training schwer zu meistern. Aber durch regelmässiges Training erlernen Sie sich mit Präzision, Kontrolle und unglaublicher Genauigkeit zu fliegen.
Im Freifall eingelernte Fehler können mit Hilfe von unseren professionellen Coaches rasch ausgebessert werden. Mit gezieltem Training, umfangreichen Briefings können unsere Coaches individuell bei der persönlichen Weiterentwicklung zur Seite stehen – egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Routinier.
Auch für viele moderne Fallschirmspringer und Profi-Teams ist der Windkanal ein perfektes Trainingsgerät. Hier können sowohl die Skills, als auch die Sicherheit im Freifall in einer sicheren Umgebung, in kurzer Zeit enorm verbessert werden. Selbst diejenigen, die bereits 100+ Fallschirmsprünge Sprüngen haben, können ihre Fähigkeiten durch Training im Windkanal rasch verbessern.



